Arts & Science

How to Picture Living Systems I

Petra MAITZ (Vienna/Hamburg/Sydney)

Oct 24, 2016 | 17:00

Organisatoren: KLI & Petra Maitz

 

Eröffnung der Ausstellung:

mit Peter Weibel, Martin Walde, Mariateresa Sartori, Petra Maitz, Irena Lagator, and John Aslanidis; kuratiert von Petra Maitz

 

Diskussionsrunde:

mit Peter Schuster, Gert Hasenhütl, and Martin Walde, moderated by Petra Maitz

 

Round table discussion: How to Picture Living Systems

Ausstellung: 24.10.2016 - 31.1.2017

Eingeladen sind Peter Weibel, Martin Walde, Mariateresa Sartori aus Italien, John Aslanidis aus Melbourne und Irena Lagator aus Montenegro.

Deren Werke wurden von der Kuratorin und Künstlerin Petra Maitz ausgesucht, weil diese sich implizit dem Thema der Systembeschreibung in Naturvorgängen widmen und weil diese Werke Fragen aufwerfen, die in den Begriffen der Wissenschaft von falsch und richtig eine breite Hinterfragung ermöglichen. Da Aisthesis heute wieder eine Kategorie des Betrachtens als Lehre geworden ist, haben Kunstwerke mittlerweile eine nennenswerte Bedeutung in wissenschaftlichen Methoden.

Peter Weibels ENJOY YOUR DNA-Filme, Martin Waldes HALLUCIGENIA Products und Mariateresa Sartoris‘ THE REASONS OF SCIENCE- Film sind Varianten der Annährung an wissenschaftliche Fragen in Kunstwerken. Formen- und Thesenbildungen in der Kunst entstehen unabhängig von Wissenschaftlern und eröffnen ein Feld der Kooperation für beide Seiten. Das will die Ausstellung internationaler Künstler inmitten des neuen KLI, wo Barockpalais an modernisierten Anbau trifft, zeigen. In dieser Durchgangszone sozusagen entsteht der Dialog von Kunst und Fragestellungen der Naturwissenschaften, die in Österreich traditionell immer schon im philosophischen Basismilieu debattiert wurden.

Wir diskutieren mit emerit. Prof. Dr. Peter Schuster, theoretische Chemie, Martin Walde, Künstler, Dr. Gert Hasenhütl, Lehrbeauftragter an der Akademie der bildenden Künste und Dr. Petra Maitz als Moderatorin und Kuratorin, den Fellows und Besuchern.

 

Gefördert durch das Bundeskanzleramt Abteilung Kunst & Kultur sowie durch das Land Niederösterreich Abteilung Kunst & Kultur.

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